Freitag, 9. September 2011

9.9.2011 Mal wieder einge Tage zusammen hochgeladen

9.9.2011
Am Morgen noch ein wenig das Wifi im Johns Café ausgenutzt und am Nachmittag wurde der Markt besichtigt.  Aber auch auf das prov. Nummernschild und den Führerschein für China gewartet.  Aber auch hier ist die Bürokratie nicht die schnellste.  Der Guide kam am Abend und sagte das, das ganze wohl erst vor dem Mittag herausgegeben werde. 
5.9.- 8.9.2011
Nach einigen Tagen der Erholung in Osch ging es nun wieder weiter Richtung China. An diesem Tag standen noch zwei leichtere unbefestigte Pässe auf dem Programm. Beide ca. 2800m. hoch. Da es keinen Verkehr hatte konnte ich die beiden so schön geniessen. Ab und zu gab es noch den einen oder anderen Fotostop für einen schnellen Schnappschuss. Nach den beiden Übergängen ging es im landschaftlich schönen Tal weiter nach Osten. Die ersten beiden Nächte verbrachte ich wieder bei Gastfamilien.  Die letze Nacht, knapp 50 Kilometer vor der Grenze zu China auf dem Torugartpass verbrachte ich in Tash Rabat. Einem Tal mit einer sehr alten Karawanserei und einigen Jurten für Touristen. Die Nacht war dann auch ein wenig frischer als bisher. Schlafen auf 3000m in einer Jurte kann ab und zu frisch sein.  Aber auch erfrischend anders.  Das Visum für China begann am 8.9.2011 und so ging es am 8.9. hoch auf den Torugart und weiter auf 3700 zur Grenze zu China. Der Guide für China wartete bereits vor Ort. Die Weiterfahrt verzögerte sich noch, da es hiess man warte noch auf zwei Radfahrer aus Deutschland. In dieser Zeit brachte ich die Gepäckkontrolle hinter mich. Nach zwei Stunden war die Gruppe nach Kaschgar komplett. Die Fahrräder der Beiden waren Abenteuerlich auf dem Dach des Toyotas befestigt.  Beim hinter her fahren konnte man zu schauen wie sich die Ladung langsam durch die rüpelhafte Fahrweise des Fahrers zur Seite neigte.  Es folgte ein neues Verzurren und ein kleiner Disput mit dem Fahrer, der auch mich wieder einige Zeit kostete. Aber es war auch begreiflich, ich hätte auch nicht zu geschaut wenn es meine Fahrräder gewesen wären. Aber Schlussendlich kam ich dann doch noch beim Hotel an.
2. – 4.8.2011
Erholung in Osch ( Kirgistan )
1.9.2011
Am Morgen ging es weiter Richtung Grenze. Die Strasse war heute an drei Stellen eigentlich mal kurz nicht mehr vorhanden. Nicht allzu schwer zu fahren aber doch auch nicht gerade immer sehr einfach da durch das Wasser der Boden aufgeweicht war falls den falschen Weg wählte. Auch stand wieder einmal ein Grenzübertritt auf dem Programm. Aber eigentlich war er sogar recht unspektakulär. Nach einer Stunde hatte ich die Ausreise und Einreise bereits hinter mir. Es ging noch bis Sari Tash auf der unebenen Strasse weiter, aber danach kam mal wieder eine Strasse die, die Chinesen auf Kredit in einem anderen Land bauen.  Schon fast ungewohnt eben. Dann nochmals ein Pass, der jedoch eine Baustelle der Chinesen war. Da wird alles neu gemacht. Untergrund, Stützmauern und Belag und das gleich auf mehrere Kilometer. Danach dann wieder eine Strasse wie bei uns. Fast keine Schlaglöcher mehr.
Je weiter ich wieder runter kam, umso mehr Dörfer traf ich an. Die Kinder warfen vermehrt mit Steinen  und einige zeigten Ihren Unmut via dem berühmten Finger.  Aber je mehr man vom Grenzgebiet wegkam, umso weniger wurden solche Gesten. Ich fuhr noch bis nach Osch wo ich dann ein verlängertes Weekend einlegte.
31.8.2011
Es ging weiter auf dem Pamirhighway. Eigentlich alles genau wie gestern. Strasse, die Landschaft bis auf…..
Ein kaputtes Ventil an einem Motorrad. Beim letzten Pass, der höchste bis jetzt, ging einem Vorderreifen unsere Gruppe die Luft aus. Ventil defekt. Da der Schlauch schon mal repariert wurde beschlossen wir das Moped da stehen zu lassen und einen Transport zu organisieren. Was dann auch klappte. Ich fuhr weiter zum Karakul –See welcher auch mein heutiges Etappenziel war. Auch hier hatten wir wieder eine freundliche Gastfamilie welche uns umsorgte. Es wurde noch kurz besprochen wie wir am nächsten Tag weitermachen und wie wir das eine Motorrad nach Kirgistan bringen. Ein Kirgise der gerade in der Nähe war versprach uns zu helfen. 
30.8.2011
Und weiter ging es im Pamirgebirge.  Wir folgten der legendären Pamirstrasse die einen stellenweise auf 4650m hoch führt. Aber in der Regel immer so zwischen 3800m und 4200m verläuft. Die Strasse war wie gehabt. Mal schlechten Asphalt mit grösseren Unebenheiten und Schlaglöchern oder dann wieder Kies und Schotter. Aber Landschaftlich einfach ein Traum. Die Dörfer und Ihre Bewohner in dieser unfreundlichen Umgebung sind ebenfalls interessant.  Wie man das ganze Jahr hier oben leben kann und mit welchen Mitteln, das ist schon mehr als erstaunlich. Kein Holz, kein Geschäft, keinen Strom in vielen Häusern oder ganzen Dörfern.  Einfach nur der Mensch und die Natur. Mit Sammelfahrten der Bewohner wird  einmal im Monat im nächsten grösseren Dorf eingekauft wie mir jemand erzählte. Aber das meiste erhalten sie von Ihren Tieren oder von Ihren kleinen Gärten.
Lustig war bei der Gastfamilie wo wir die nächste Nacht verbrachten die Dusche, wo das Wasser noch mit Feuer gewärmt wurde und das ganze eher einer Sauna gleichkahm. Oder die Toilette, welche kein Dach hatte.  Der Ausblick aber war gigantisch.

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