Sonntag, 14. August 2011

14.8.2011


12.8. 2011
Am Morgen verlassen wir Van nach einer grossen Verabschiedung und vielen Abschiedsfotos Richtung iranische Grenze. Bei einem Stopp ca. 20 km vor der Grenze holt uns ein Platzregen ein. War das Herrlich und erfrischend. Nach dem „gutsch“ Wasser von oben ging es weiter zur Grenze. Die Ausreise ging eigentlich schnell, aber ein Posten der uns durch gewunken hatte, hätte uns im System erfassen sollen.  Also nochmals zurück und Ihm unsere Fahrzeugnummer unter die Nase gehalten. Danach hatten wir das erste Prozedere mal überstanden. Genau vor uns würde die Grenze für Fahrzeuge kurz geschlossen. (90min). Und auch der Regen hatte uns wieder gefunden. Langweilig und Neugierig wie ich bin, spreche ich mit einen Iranischen Grenzbeamten an ob ich etwas Knipsen darf.  Er winkt mich rüber, ich knipse ein Foto als mich eine Hand an der Schulter packt. Der Grenzbeamte mit einem Lächeln im Gesicht steht hinter mir. Ich frage Ihn ob es Ok. Wäre als er fragt: Wo ist der Pass?? Ich zeige auf mein Motorrad 5 Meter von mir weg, aber noch in der Türkei. Er grinst mich an, schüttelt meine Hand und begrüßt mich als illegalen, taffen Mann im Iran. Dann schiebt er mich zurück in die Türkei uns zeigt mir an das ich noch 5 Min. warten muss.  Nach 5 Min. geht die Grenze wieder auf und er erwartet mich bereits. Nimmt die Pässe von uns und lotst uns an den anderen vorbei.  Er drückt die Pässe einem in die Hand und verabschiedet sich wieder.                                                                                Nach 3,5 Std. bewegen wir uns frei im Iran. Wir fahren noch in die nächste Stadt und nehmen uns dort ein Zimmer.

13.8.2011
Los geht es ohne Frühstück. Der Wirt komme erst um 11.00 Uhr wird uns gesagt. Unser Ziel heute „Orumiyeh“. Dort sind wir ja eingeladen worden bei einer Familie zu übernachten. In der Stadt angekommen drücken wir einem Taxifahrer die Adresse in die Hand und wir werden durch die ganze Stadt gelotst. Er wollte dafür kein Geld, nur ein Foto von Ihm mit uns zusammen.  Die Freude über unser kommen war riesig. Kaum angekommen mussten wir schon essen. Iranische Küche ist so was von fein.  Nach dem ausgiebigen Mittagessen ging es weiter. Nüsse, Beeren, Dörrfrüchte und noch mehr. Am Abend wollten wir uns revanchieren, aber es wurde uns verboten. Wir wären Ihre Gäste. So wurden wir in ein iranisches Lokal entführt.  Und wieder hieß es essen. Und wieder war es vom feinsten. Und die Glace hier im Iran, ein Traum. Wieder zuhause bei den neuen Freunden gab es noch Melone zum Abschluss. Nur wohin noch damit. Zur Rettung ging es dann ins Bett. 

14.8.2011
Am Morgen war das Frühstück für uns schon bereit.   Doch irgendwann kam der Punkt des Abschiedes. Er fiel uns allen schwer. Die Mama hat uns allen noch ein Lunchpaket zubereitet damit wir nicht verhungern beim reisen.
Für meinen Geschmack ging es heute Tempomässig zu schnell durch die Gegend. Auch hatte ich noch das „vergnügen“ zwei junge Motorradfahrer erst zu versorgen die vor mir  einen Abflug hatten.  Mit viel Glück haben sie es recht glimpflich überstanden. Der eine total unverletzt, der andere „nur“ mit Schürfungen am Rücken und der Hand. Was mich mehr erschrocken hat, keiner würde anhalten. Ich habe mich einem vor das Auto gestellt und Ihn aus dem Auto geholt.  Erst da war er bereit den jungen Mann zum nächsten Stützpunkt eines Rettungswagens mit zu nehmen. Mich im Schlepptau. Er wurde dann nach Tabris gebracht. Und ich setzte meine Fahrt fort.

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